Blog zu Kunst und Wirtschaft

Hier werde ich ab 26.11.17 verschiedene Blogbeiträge veröffentlichen rund um Kunst und Wirtschaft
Themen u.a.:

  • Preisverleihungen von Firmen an Künstler
  • Preise für Firmen und ihr Kunstengagement
  • Herausragende Best Practice Beispiele von der Arbeit mit Kunst in Unternehmen
  • Vorträge
  • Zitate von Künstlern oder Unternehmern
  • Veranstaltungen zum Thema

 

Ausschreibung Atelierstipendium LKART 27. November 2017

Die Open Source Festival gGmbH hält ab dem 1. Januar 2018 einen neuen Ort des Schaffens für junge KünstlerInnen bereit. In der Völklinger Str. 24, dem ehemaligen Landeskriminalamt in Düsseldorf-Unterbilk, entstehen im 1. Obergeschoss derzeit 13-15 Atelierräume (je 10-52 qm), unter dem Projektnamen LKART, für bis zu 30 KünstlerInnen. Die Ateliers können für 2 Jahre als Zwischennutzung durch junge KünstlerInnen aller Disziplinen aus dem Rheinland angemietet werden. Die JULIA STOSCHEK COLLECTION wird im Zuge dessen zwei Atelierstipendien für KünstlerInnen mit dem Schwerpunkt zeitbasierter Medienkunst für die Laufzeit eines Jahres fördern, beginnend zum 1. Januar 2018.

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Ankündigung: Vortrag „Gaukler, Quacksalber und Scharlatane – Die Zahnmedizin im Spiegel der Kunst” 27. November 2017

Referentin: Dr. Bettina Broxtermann, Kunsthistorikerin
Termin: Mittwoch, 13. Dezember 2017, 19:00 Uhr
Eintritt: 5 €
Treffpunkt: Kunstraum Gerdi Gutperle, Heidelberger Straße 9, 68519 Viernheim
Um Anmeldung wird gebeten: per E-Mail an info@kunstraum-gerdigutperle.de oder telefonisch unter 06204- 9145730.

Dr. Bettina Broxtermann greift bei ihrem Vortrag auf die umfangreiche Kunstsammlung der Firma BonaDent, Frankfurt, zurück. In vierzig Jahren trug Manfred Schmitt für sein Unternehmen eine vielseitige Kollektion aus Gemälden, Kupferstichen, Skulpturen, Büchern und Gerätschaften rund um die Zahnmedizin und ihre Schutzpatronin zusammen.

Vortrag von Richard David Precht 26. November 2017

Ich habe heute den Vortrag von Richard David Precht im ausverkauften Schauspielhaus Düsseldorf hören können.
Er redete im Wesentlichen über die dringend notwendige Schulreform im Kontext der Digitalisierung, Industrie 4.0 und des gesellschaftlichen Umbruchs. Precht fordert interdisziplinaere Projektarbeit statt Lernfaecher, ein Casting für Lehrer, die aus der Praxis kommen und lebendigen Unterricht gestalten können. Seine Idee ist, Lehrerakademien für alle Lehrer einzurichten (in denen u.a. Rhetorik und lebendiger Unterricht gelehrt wird) und Lernhaeuser. Es geht um die Ausbildung von Kompetenzen wie Humor, intrinsische Motivation, Kreativität (mein Reden) und Teambildung. Keine Ausbildung von Facharbeitern, weil man jetzt noch nicht weiß, welche Berufe überhaupt noch da sein werden und welche kommen. Vor allem muss das Schulsystem von unten revolutioniert werden. Warum, hat er eindeutig und plastisch dargestellt anhand der verkrusteten Verwaltung, Ministerien und Eitelkeiten der Zuständigen.

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